Kurkostenbeihilfe in der Unfallversicherung 2020

Wer die Kurkostenbeihilfe in seine Unfallversicherung integrieren möchte, kann dies bei manchen Versicherungsgesellschaften kostenlos bzw. prämienneutral tun, bei anderen muss mit einer Erhöhung der Prämie gerechnet werden.

Teilweise handelt es sich bei der Kurkostenbeihilfe um eine kostenpflichtige Zusatzversicherung, manchmal ist sie Teil des Leistungskatalogs der privaten Unfallversicherung und somit kostenfrei. Hinzu kommt, dass die Kurkostenbeihilfe keineswegs eine Standardleistung ist ‚Äď dementsprechend bieten einige Versicherer diese zus√§tzliche Option im Rahmen der privaten Unfallversicherung gar nicht erst an.

Im Rahmen der Kurkostenhilfe √ľbernimmt der Versicherer meist jene Kosten einer Kur, die nicht bereits durch die gesetzliche Krankenkasse des Versicherungsnehmers √ľbernommen werden.

Einige Versicherer bieten auch die Auszahlung der gesamten vereinbarten Versicherungssumme an, ohne R√ľcksicht darauf zu nehmen, wie teuer die Kur tats√§chlich war. Abh√§ngig vom Vertrag erh√§lt der Versicherungsnehmer also entweder eine pauschale Versicherungssumme als Kurkostenbeihilfe oder einen Zuschuss zu den Kurkosten.

Als Zusatzleistung kann die Kurkostenhilfe also durchaus sehr sinnvoll sein.

Kurkosten-Leistung – Voraussetzungen f√ľr die Zahlung

Unfallversicherung Kurkosten
Kurkostenbeihilfe in der Unfallversicherung – Kurkosten-Leistung als Option

Die Leistung f√ľr Kurkosten in der Unfallversicherung ist ‚Äď wie alle anderen Zusatzoptionen auch ‚Äď an das Ereignis eines Unfalls gebunden. Widerf√§hrt dem Versicherungsnehmer also ein Unfall, so wird die Kurkosten-Zahlung in der zuvor vertraglich festgehaltenen H√∂he ausgezahlt.

Allerdings sind neben dem Eintreten eines Unfalls weitere Bedingungen zu erf√ľllen. Beispielsweise muss die Kur zur Beseitigung oder zumindest zur Linderung der Folgen des Unfalls notwendig sein. Diese Notwendigkeit muss von einem Arzt bescheinigt werden.

In dem ärztlichen Attest muss zum Ausdruck kommen, dass die Kur in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Unfall und den daraus resultierenden Beeinträchtigungen der versicherten Person steht. Die Kur muss als notwendige medizinische Maßnahme erkennbar sein.

Zeitlich ist zu beachten, dass die Beihilfe zu Kurkosten nur gew√§hrt werden, wenn die Kur – abh√§ngig vom den jeweiligen Versicherungsbedingungen, aber meistens – binnen 36 Monaten nach dem Unfall beginnt und sich √ľber einen Zeitraum von wenigstens drei Wochen erstreckt.

Ma√ünahmen zur Rehabilitation des Versicherungsnehmers, die den Fokus auf die Behandlung der Unfallfolgen durch √Ąrzte und Therapeuten legen, gelten nicht als Kur.

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