Kurkostenbeihilfe in der Unfallversicherung 2021

Wer die Kurkostenbeihilfe in seine Unfallversicherung integrieren m├Âchte, kann dies bei manchen Versicherungsgesellschaften kostenlos bzw. pr├Ąmienneutral tun, bei anderen muss mit einer Erh├Âhung der Pr├Ąmie gerechnet werden.

Teilweise handelt es sich bei der Kurkostenbeihilfe um eine kostenpflichtige Zusatzversicherung, manchmal ist sie Teil des Leistungskatalogs der privaten Unfallversicherung und somit kostenfrei. Hinzu kommt, dass die Kurkostenbeihilfe keineswegs eine Standardleistung ist ÔÇô dementsprechend bieten einige Versicherer diese zus├Ątzliche Option im Rahmen der privaten Unfallversicherung gar nicht erst an.

Im Rahmen der Kurkostenhilfe ├╝bernimmt der Versicherer meist jene Kosten einer Kur, die nicht bereits durch die gesetzliche Krankenkasse des Versicherungsnehmers ├╝bernommen werden.

Einige Versicherer bieten auch die Auszahlung der gesamten vereinbarten Versicherungssumme an, ohne R├╝cksicht darauf zu nehmen, wie teuer die Kur tats├Ąchlich war. Abh├Ąngig vom Vertrag erh├Ąlt der Versicherungsnehmer also entweder eine pauschale Versicherungssumme als Kurkostenbeihilfe oder einen Zuschuss zu den Kurkosten.

Als Zusatzleistung kann die Kurkostenhilfe also durchaus sehr sinnvoll sein.

Kurkosten-Leistung – Voraussetzungen f├╝r die Zahlung

Unfallversicherung Kurkosten
Kurkostenbeihilfe in der Unfallversicherung – Kurkosten-Leistung als Option

Die Leistung f├╝r Kurkosten in der Unfallversicherung ist ÔÇô wie alle anderen Zusatzoptionen auch ÔÇô an das Ereignis eines Unfalls gebunden. Widerf├Ąhrt dem Versicherungsnehmer also ein Unfall, so wird die Kurkosten-Zahlung in der zuvor vertraglich festgehaltenen H├Âhe ausgezahlt.

Allerdings sind neben dem Eintreten eines Unfalls weitere Bedingungen zu erf├╝llen. Beispielsweise muss die Kur zur Beseitigung oder zumindest zur Linderung der Folgen des Unfalls notwendig sein. Diese Notwendigkeit muss von einem Arzt bescheinigt werden.

In dem ├Ąrztlichen Attest muss zum Ausdruck kommen, dass die Kur in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Unfall und den daraus resultierenden Beeintr├Ąchtigungen der versicherten Person steht. Die Kur muss als notwendige medizinische Ma├čnahme erkennbar sein.

Zeitlich ist zu beachten, dass die Beihilfe zu Kurkosten nur gew├Ąhrt werden, wenn die Kur – abh├Ąngig vom den jeweiligen Versicherungsbedingungen, aber meistens – binnen 36 Monaten nach dem Unfall beginnt und sich ├╝ber einen Zeitraum von wenigstens drei Wochen erstreckt.

Ma├čnahmen zur Rehabilitation des Versicherungsnehmers, die den Fokus auf die Behandlung der Unfallfolgen durch ├ärzte und Therapeuten legen, gelten nicht als Kur.

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