Letzte Aktualisierung: 08.10.2017

 

Unfallversicherung | Beitragsrückgewähr

Unfallversicherung - Beitragsrückgewähr

Bei einer privaten Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Unfallpolice. Vielmehr werden hierbei Unfallversicherung und Lebensversicherung miteinander kombiniert. Während die Unfallversicherung den Versicherungsnehmer vor dem Risiko schützt, aufgrund eines Unfalls seinem Beruf nicht mehr nachgehen und seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können, soll die Lebensversicherung die finanzielle Absicherung im Alter übernehmen. Der Versicherer legt die Beiträge des Versicherten an und verzinst sie. Läuft der Vertrag der Unfallversicherung aus, kann das angesammelte Kapital entweder als regelmäßige Rente oder auch als Einmalzahlung an den Versicherungsnehmer ausgeschüttet werden. Manche Assekuranzen setzen für eine Auszahlung voraus, dass die Police über die gesamte Laufzeit noch nicht in Anspruch genommen worden ist. Andere Versicherer allerdings sichern eine garantierte Beitragsrückgewähr zu. Eine private Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird häufig über einen Mindestzeitraum von 20 Jahren abgeschlossen. So ist gewährleistet, dass ausreichend Kapital angehäuft werden kann. Was eine Unfallversicherung normalerweise kostet, wird durch die Prämien für die Lebensversicherung quasi mit abgedeckt. Allerdings werden in dieser Versicherungsvariante nicht sämtliche vom Versicherten entrichteten Beiträge am Ende der Laufzeit auch wieder an diesen zurückgezahlt. Die doppelte Absicherung hat also ebenso ihren Preis. Unfallversicherung Beitragsrückgewähr
Unfallversicherung mit
Beitragsrückgewähr

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr birgt aufgrund der langen Vertragsbindung gewisse Risiken. Denn die gleiche Laufzeit gilt selbstverständlich dann auch für die Unfallpolice. Separat voneinander kann keine der beiden Versicherungen geändert werden. Es ist dem Versicherungsnehmer also unmöglich, von über die Jahre günstiger werdenden Konditionen zu profitieren. Entscheidet man sich jedoch für eine vorzeitige Kündigung, muss mit verhältnismäßig hohen Stornokosten gerechnet werden. Mitunter sind dann die Verluste durch die Stornokosten höher als die Ersparnisse, die die neue angestrebte Versicherung mit sich bringt. Ein weiterer Nachteil der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr besteht in der relativ geringen Verzinsung des angehäuften Kapitals.

Beide Policen separat abzuschließen, wäre eine Alternative zu der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Des Weiteren kann man anstelle einer Lebensversicherung auf eine andere Variante der Altersvorsorge zurückgreifen. Welche Lösung für den jeweiligen Versicherungsnehmer die günstigste ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Sicherlich sollten aber die Konditionen der infrage kommenden Policen inkl. ihrer Kündigungsbedingungen genau studiert werden. Des Weiteren ist es ratsam, den Leistungskatalog und die Kosten der einzelnen Policen zu überprüfen. Bereits nach 12 Monaten Laufzeit kann eine Unfallversicherung meist gewechselt werden.

 

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